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  • DIY : Skizzenheftchen

    hallo

    Letztens habe ich eine tolle Idee gesehen, wie man sich selbst und auch einfach Heftchen machen kann (angelehnt an eine Japanbindung), für die man nicht viel benötigt, und die einiges hermachen. Ich habe mir selbst schon ein paar gemacht, da sie so schnell und vorallem eindach zu machen sind.
    Man benötigt für die Heftchen Papier im gewünschten Format, Klebeand (z.B. Washi Tape, Masking Tape, oder auch Tesafilm, je nach persönlichen Geschmack), Leim, oder Klebstoff (am besten Lösungsmittelfrei), zwei Bücher und eine Schere.

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    Zunächt faltet man sie gewählten Papierbögen einzel und ziemlich genau in der Mitte. Wie viele der Papierbögen man faltet, liegt im eigenen ermessen und der Breite des Klebebandes, das man später benutzen möchte. Ich habe bisher immer zwischen 5 und 8 Papierbögen zusammengeklebt. Meine ersten Heftchen bestehen aus einem Einheitlichen Papier, Man kann aber auch verschiedene Papiere mischen, was ich in diesem Beispiel gemacht habe.

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    Nachdem Das Papier ordentlich gefaltet wurde legt man die einzelnen Bögen exakt (Wichtig!) aufeinander. Der nächste Schritt ist, die Bögen zwischen zwei Bücher zu legen. Die Kante mit den offenen Enden muss dabei ein bisschen über die Bücher herausstehen. Die Bücher benötigt man, damit die einzelnen Seiten und Blätter während dem Kleben nciht so einfach verrutschen können, sie sollten also schwer sein. Die offenen Enden werden dann mit dem Leim zusammengeklebt. Ich mache das immer so, dass ich mir einen kleinen Klecks Leim auf den Finger gebe und diesen dann vorsichtig auf der Kante verteile, ohne dass ich viel von dem Leim auf die Ober- und Unterseite des Heftchens bekomme. Reicht der Klecks Leim nicht, nehme ich noch nach. Sobald die ganze Kante voll mit Leim ist, ist es wichtig den restlichen Leim wieder von den Fingern komplett zu entfernen. Danach sollte man am besten noch recht zügig die geleimte Kante zwischen die Finger nehmen und an der Kante entlang das Papier zusammendrücken.

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    Für den nächsten Schritt sollte man lange genug warten, bis der Leim getrocknet ist. Danach kann man schon das Klebeband an der geleimten Kante, dem Rücken sozusagen, anbringen. Dafür legt man sich das zurechtgeschnittene Klebeband mit der klebenden Fläche nach oben flach auf den Tisch oder eine ebene Unterlage und lege die geklebte Kante des Heftchens nicht ganz zur Hälfte darauf und drücke den Rücken fest. Den Rest des Klebebandes klebt man dann um den Rücken und auf die andere Seite um die geklebte Kante sozusagen zu kaschieren.

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    Und somit ist das Heftchen auch schon fertig und man kann anfangen zu Zeichnen oder es zu gestalten.

    Viel Spass beim Nachbasteln!

    Tip: Man kann so nicht nur schöne Heftchen machen, in die man reinzeichnen kann, man kann auch bedrucktes Papier, mit zum Beispiel, eigenen Zeichnungen, Fotos oder anderem, falten und sich ein kleines Album daraus machen.

    Viele liebe Grüße
    Miau

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  • Mal Wieder: Häkelmütze

    hallo

    Gestern hat mich mal wieder die Lust überkommen zu Häkeln. Nachdem ich die Farben ausgesucht hatte gings auch schon los. Leider bin ich mit den Farben nicht zu 100% zufrieden, aber leider hatte ich auch nicht viel mehr in meiner Wollebox. Die Mütze ist aber dann trotzdem relativ schnell in wenigen Studen fertig geworden und ich habe versucht mir zu merken, wie ich vergegangen bin und wann ich wie viele Maschen gemacht habe. Ich bin allerdings immernoch kein Profi, was das Aufschreiben einer Häkelanleitung angeht, geschweigedenn kann ich die Häkelschrift schreiben oder lesen.
    Für diese Mütze habe ich wieder günstige Wolle benutzt, die man bei Müller oder den bekannten Ramsch- oder 1-Euro-Läden für ein paar Cent finden kann, genommen. Zusätzlich habe ich eine sehr dicke Häkelnadel genommen da ich sehr große bzw. grobe Maschen haben wollte und auch sehr locker gehäkelt habe (Ich schätze Stärke 5,5 oder 6 ///große, lockere Maschen sind sehr wichtig ->darum gings auch so schnell und sie sitzt locker).

    Zunächst habe ich 6 Luftmaschen gehäkelt, welche ich mit einer weiteren Luftmasche zu einem Kreis bzw.einer Schlaufe verbunde habe. In diese habe ich dann so viele Stäbchen hineingehäkelt wie es möglich war. In meinem Fall waren es ungefähr 16 Stäbchen, die ich zum Schluss wieder mit einer Luftmasche verbunden habe. In der nächsten runde habe ich in jede Masche doppelt reingehäkelt, in der nächsten Runde dann auch. Das Ganze müsste nun wie ein kleiner Untersetzer für eine Tasse Tee aussehen, also eher flach als gewölbt. In der Folgenden Runde habe ich dann nur noch in jede 2. “stäbchen gehäkelt, also so: in die erste Masche, ein Stäbchen gehäkelt, in die danach zwei Stäbchen, in die Folgende masche wieder nur eins, in die nächste dann 2 … und so weiter. In der letzten Reihe, in der ich Maschen aufgenommen habe, habe ich drei Maschen normal gehäkelt und in die 4. Masche dann 2 Stäbchen rein gemacht und das so fortgesetzt, bist die runde vorbei war. Danach habe ich die Runden weitergehäkelt, ohne weitere Maschen aufzunehmen, bis die mütze meine gewünschte länge hatte (8 Runden dunkelblau, 15 runden in den anderen Farben) Während dem Häkeln habe ich die Richtung nicht geändert, also nicht links und rechts gehäkelt, sondern habe immer im Kreis herum gearbeitet. Zum Schluss habe ich nochmal mit der dunkelblauen Wolle normale Maschen gehäkelt um einen schönen Abschluss mit einer geraden Kante zu erzeugen.
    Als Extra habe ich noch selbstgemachte, Farblich passende Knöpfe aus Fimo drangenäht.

    Ich hoffe dass diese Art von Anleitung jemandem hilfreich ist, oder dass jemand überhaupt etwas damit anfangen kann. Ich hab mir uf jeden Fall viel Mühe gegeben es so verständlich wie möglich zu schreiben ohne selbst Ahnung zu haben ; )

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    Viele liebe Grüße
    Miau