• Illustrationen
  • DIY Stempel

    hallo

    Als ich damals meine Mappen für die Bewerbung an den Unis vorbereitet habe, habe ich viiiel gedruckt. Egal ob Typograpie mit Bleisatz, Linolschnitt, Schablonen, Kupferstich oder Monotypie. Ich habe viel experimentiert und ausprobiert, aber die Maschinen und Materialen, die man dazu benötigt, waren auch alle vorhanden und der Zugang dazu auch beinahe unbegrenzt während dieser Zeit. Zwar hatte ich auch an der Uni die verschiedensten Möglichkeiten zu drucken, jedoch habe ich mich für spannende und neue Kurse entschieden.
    Über die Zeit habe ich das drucken also ziemlich vernachlässigt, bis ich beim Umzug auf die Linolplatten gestoßen bin, die ich noch irgendwo in Kisten rumliegen hatte und habe sie mit in die neue Wohnung genommen mit dem Vorsatz, bald mal etwas damit zu machen.

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    Ich habe also eher klein angefangen, da ich für ein größeres Motiv noch nicht die richtige Idee hatte. Ich habe dann eben mit etwas sehr kleinem und simplen angefangen: einem Käfer. Da ich aber leider nicht die passende Druckfarbe zur Hand hatte, habe ich es zunächst mit tusche versucht und danach mit einem Stempelkissen. Auch wenn die Ergebnisse nicht zu 100 % deckend wurden, gefällt es mir schon ziemlich gut. Man muss auf jeden Fall mit den Farben herumexperimentieren, damit man nicht zu viel oder zu wenig erwischt. Ich bin echt begeistert von den kleinen stempeln und habe mir vorgenommen in Zukunft wieder mehr Stempel und Schablonen für Drucke zu machen. Ich bin auf jeden Fall noch auf der Suche für passendere Farben und eine kleine Walze.

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    Viele liebe Grüße
    Miau

  • Incredible Random Stuff
  • DIY : Skizzenheftchen

    hallo

    Letztens habe ich eine tolle Idee gesehen, wie man sich selbst und auch einfach Heftchen machen kann (angelehnt an eine Japanbindung), für die man nicht viel benötigt, und die einiges hermachen. Ich habe mir selbst schon ein paar gemacht, da sie so schnell und vorallem eindach zu machen sind.
    Man benötigt für die Heftchen Papier im gewünschten Format, Klebeand (z.B. Washi Tape, Masking Tape, oder auch Tesafilm, je nach persönlichen Geschmack), Leim, oder Klebstoff (am besten Lösungsmittelfrei), zwei Bücher und eine Schere.

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    Zunächt faltet man sie gewählten Papierbögen einzel und ziemlich genau in der Mitte. Wie viele der Papierbögen man faltet, liegt im eigenen ermessen und der Breite des Klebebandes, das man später benutzen möchte. Ich habe bisher immer zwischen 5 und 8 Papierbögen zusammengeklebt. Meine ersten Heftchen bestehen aus einem Einheitlichen Papier, Man kann aber auch verschiedene Papiere mischen, was ich in diesem Beispiel gemacht habe.

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    Nachdem Das Papier ordentlich gefaltet wurde legt man die einzelnen Bögen exakt (Wichtig!) aufeinander. Der nächste Schritt ist, die Bögen zwischen zwei Bücher zu legen. Die Kante mit den offenen Enden muss dabei ein bisschen über die Bücher herausstehen. Die Bücher benötigt man, damit die einzelnen Seiten und Blätter während dem Kleben nciht so einfach verrutschen können, sie sollten also schwer sein. Die offenen Enden werden dann mit dem Leim zusammengeklebt. Ich mache das immer so, dass ich mir einen kleinen Klecks Leim auf den Finger gebe und diesen dann vorsichtig auf der Kante verteile, ohne dass ich viel von dem Leim auf die Ober- und Unterseite des Heftchens bekomme. Reicht der Klecks Leim nicht, nehme ich noch nach. Sobald die ganze Kante voll mit Leim ist, ist es wichtig den restlichen Leim wieder von den Fingern komplett zu entfernen. Danach sollte man am besten noch recht zügig die geleimte Kante zwischen die Finger nehmen und an der Kante entlang das Papier zusammendrücken.

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    Für den nächsten Schritt sollte man lange genug warten, bis der Leim getrocknet ist. Danach kann man schon das Klebeband an der geleimten Kante, dem Rücken sozusagen, anbringen. Dafür legt man sich das zurechtgeschnittene Klebeband mit der klebenden Fläche nach oben flach auf den Tisch oder eine ebene Unterlage und lege die geklebte Kante des Heftchens nicht ganz zur Hälfte darauf und drücke den Rücken fest. Den Rest des Klebebandes klebt man dann um den Rücken und auf die andere Seite um die geklebte Kante sozusagen zu kaschieren.

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    Und somit ist das Heftchen auch schon fertig und man kann anfangen zu Zeichnen oder es zu gestalten.

    Viel Spass beim Nachbasteln!

    Tip: Man kann so nicht nur schöne Heftchen machen, in die man reinzeichnen kann, man kann auch bedrucktes Papier, mit zum Beispiel, eigenen Zeichnungen, Fotos oder anderem, falten und sich ein kleines Album daraus machen.

    Viele liebe Grüße
    Miau