• Gefilzt
  • Über Angst

    hallo

    Ich habe mich nun einigermaßen vom ganzen Diplomstress erholt und kann mich nun wieder besser mit dem Thema auseinandersetzen und befassen bzw. überhaupt auch wieder darüber reden. Direkt danach hatte ich erst mal genug davon, ist ja vielleicht auch verständlich wenn man beinahe das letzte dreiviertel Jahr daran gearbeitet hat. Das Diplom setzt sich an meiner Hochschule aus schriftlicher Diplomarbeit, also einer Hausarbeit und einer praktischen Arbeit zusammen. Die jeweiligen Themen werden mit den jeweiligen Betreuern der Arbeiten abgesprochen, auch der Umfang der Arbeiten. Da die schriftliche Arbeit eher sehr theoretisch ist und auch stinklangweilig will ich sie an dieser Stelle lieber auslassen und meine praktische Arbeit zeigen.
    Die ganz Idee fing damit an, dass ich gerne in viel größeren Dimensionen filzen wollte als bisher, und natürlich liegen da Monsterfiguren bei mir auch nicht fern. Die Figuren wollte ich gerne mit einer Geschichte verbinden, die sich dann zunächst als kleine Idee in meinem Kopf immer mehr ausgebaut hat. Letztendlich ist eine Story entstanden, die von verschiedenen Ängsten handelt, die zum Schluss vom Hauptcharakter besiegt werden.

    “Der praktische Teil meiner Arbeit besteht aus einer Bildergeschichte und den plastischen Figuren.
    Die Story habe ich selbst verfasst und geschrieben und im Buch aus zwei verschiedenen Perspektiven dargestellt. Zum einen gibt es Zeichnungen aus Aquarell und Markern. Zunächst lernt man die Hauptfigur von einer außenstehenden, neutralen Perspektive kennen. Während dem Verlauf der Story kommen immer mehr Tagebucheinträge der Hauptfigur hinzu.
    Zunächst geht meine Hauptfigur auf eine Reise und beschäftigt sich mit Shoppen und Sehenswürdigkeiten, bis sie an einem Abend im Internet auf ein paar Kreaturen aufmerksam wird, die sie aufspüren und entdecken will, da sie an ihre Existenz glaubt. Sie macht sich auf den Weg und auf die Suche nach den Wesen und ist zunächst erfolglos. Nach und nach findet sie aber Anzeichen und schließlich sogar die Monster. Die Begegnung hat letztendlich scheinbar keinen guten Ausgang.
    Die Monster stellen metaphorisch die Angst bzw. Ängste meiner Hauptfigur dar, die sie entdeckt, verarbeitet und schließlich teilweise besiegen kann. Ob meine Figur nun wirklich alles so erlebt hat, wie sie es schildert, ist unklar, stellen jedoch ihre Sicht und ihre Realität dar. Die Figur ist am Ende fest entschlossen, die von ihr als Bedrohung empfundenen Wesen zu überwinden und am Schluss zu besiegen. Durch die Jagdtrophäen, will sie auch zeigen, dass sie dabei erfolgreich war.
    Jedes Monster steht für eine andere, verschiedenen Angst. Das sind natürlich nicht alle Ängste. Die Monster stehen für die größten Ängste, die meine Figur hat. Dies sind aber auch nicht alle ihre Ängste, sondern die, die sie aus ihrer Sicht zu sehr eingeschränkt haben und die sie besiegen konnte, andere sind ihr vielleicht gar nicht bewusst, weil sie damit nicht so oft konfrontiert wird.
    Ich wollte darstellen, dass Ängste subjektiv empfunden werden. Manche Leute haben eben Angst im Dunkeln, während das auf andere Menschen gar nicht bedrohlich wirkt. Deshalb habe ich die Kreaturen zwar monströs dargestellt, aber nicht unbedingt so, dass sie jeder als bedrohlich empfindet. Die Ängste meiner Figur sind eben Dinge, die für manch andere Menschen ganz normal sind.”

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    Grundform für jeden Kopf war ein etwa 50x50x50 cm großer Styroporblock, aus dem ich nach meinen Skizzen und Vorlagen die Kopfform ausgeschnitten habe. Das Fell ist aus Merinowolle und mit Filznadeln trocken angebracht. Einzelne Details sind nassgefilzt oder aus Modelliermasse geformt, die teilweise lackiert wurden.

    Zu sehr ins Detail gehen will ich an dieser Stelle auch gar nicht, da sollen die Bilder nun doch mehr sprechen, als ich erzählen kann. Von dem Comic will ich allerdings noch nicht alles zeigen, das soll an anderer Stelle passieren. Einen kleinen Einblick bekommt ihr aber trotzdem in Form von ein paar Seiten (die allerdings nicht aufeinanderfolgend sind).

    Falls noch Fragen offen geblieben sind, werde ich gerne versuchen diese zu beantworten. Ich würde mich sehr über Feedback freuen : )

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    Viele liebe Grüße
    Miau

  • FOTD
  • FOTD# 396

    hallo

    Auch für dieses Augen Make Up habe ich die Kat Von D Poetica Palette verwendet. Und auch dieses Mal habe ich eher die lilanen Lidschatten verwendet als die neutraleren. Auf dem Beweglichen Lid habe ich “Shiba” aufgetragen und nach oben hin verblendet wobei der goldene Schimmer ein bisschen verloren gegangen ist. Ziemlich simpel gehalten habe ich die Lidfalte dann nur noch mit dem sehr dunklen “Tijuana” abgedunkelt und intensiviert. Unter dem Brauenbogen habe ich als Highlight “You Alone” aufgetragen. Die Wimpern habe ich mit der I <3 Extreme Volume Mascara von Essence getuscht und den Lidstrich mit dem Gel Eyeliner "Black Jack With Jack Black" von Catrice gezogen. Auf die Wangen habe ich das Defining Blush "Toffee Fairy" von Catrice aufgetragen und auf den Lippen trage ich den Lippenstift "902" von KIKO. 396

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    Viele liebe Grüße
    Miau

  • FOTD
  • FOTD# 368

    hallo

    Für die augen habe ich ausschließlich Lidschatten aus der Sleek Monaco Palette verwendet, da ich heute Lust auf frische Farben hatte. Auf dem beweglichen lid habe ich zunächst den hellblauen Lidscahtten mit dem Fliederfarbenen aufgetragen und diese miteinander verblendet. In der Lidfalte und unter dem Auge kam der dunkelblaue, matte Lidschatten zum Einsatz den ich stark nach oben hin verblendet habe. Darüber habe ich den türkisblauen und den grünen Lidshahtten aufgetragen und die Farben gut verblendet um flüssige Farbübergänge zu erzeugen. Weiterhin habe ich für den Lidstrich den Gel Eyeliner “Black Jack With Jack Black” von Catrice verwendet und die Wimpern mit der I <3 Extreme Volume Mascara von Essence getuscht. Auf die Wangen habe ich das Blush "Gone With The Wind" (LE) von Catrice aufgetragen und auf den Lippen trage ich eine Kombination aus dem Lipgloss "Rose, Would You...?" von Catrice und dem Lippenstift "Copacabana" von P2. 368

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    Viele liebe Grüße
    Miau

  • FOTD
  • FOTD# 363

    hallo

    Wenn ich an “Lagoon” denke , komme ich nicht drumrum mir auch Meerjungfrauen in Bonbonfarben vorzustellen. Dies diente heute zur Inspiration für mein FOTD. Zwar stelle ich mir eine Meerjungfrau noch knalliger vor und mit viel mehr Glitzer, diesen hatte ich jedoch heute nicht zur Hand. Verwendet habe ich wie die letzten Tage auch schon die Sleek Lagoon Palette. Um die Farben noch ein bisschen leuchtender auf das Lid zu bekommen habe ich dieses Mit dem NYX Jumbo Eyepencil in der Farbe “Milk” grundiert. Angefangen habe ich im Augeninnenwinkel mit dem gold schimmernden Rosatom den ich bis ungefähr zur Hälfte des Lids aufgetragen habe. Auf die zweite Hälfte des Lids habe ich den grünblauen Lidscahtten aufgetragen. Unter dem Auge und in die Lidfalte habe ich den dunkellilanen Lidschatten Aufgetragen und nach oben hin gut verblendet. Wie immer (und ja ich Tippen diesen Satz jedes Mal neu) habe ich mit dem Gel Eyeliner “Black Jack With Jack Black” von Catrice einen Lidstrich gezogen und die wimpern mit der I <3 Extreme Volume Mascara getuscht. Auf den Wangen trage ich das Blush "Summer Love" aus der P2 Sun Love LE. Auf die Lippen habe ich den Lippenstift "Pinkadilly Circus" von Catrice aufgetragen. 363

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    Viele liebe Grüße
    Miau

  • Illustrationen
  • Buntstifte

    Lange hatte ich keine Buntstifte mehr in der Hand und die Lust überkam mich mal wieder etwas mit selbigen auszuprobieren. Früher, in der Grundschulzeit kannte man ja kaum etwas anderes neben den Wasserfarben und heute sind Buntstifte, zumindest bei mir beinahe in Vergessenheit geraten. Das letzte Mal als ich etwas damit gezeichnet hatte – wirklich gezeichnet, eher Linienarbeiten- war für meine Bewerbungsmappen vor ca. 5- 6 Jahren.
    Ein “neues” bzw. wiederentdecktes Medium bringt neue Techniken und Möglichkeiten mit sich. Dabei ist spielen und ausprobieren wichtig. Ich habe mich erstmal auf das wesentliche und bekannte bei Buntstiften konzentriert und ein paar schnelle und einfache Dinge ausgemalt. Irgendwie hat mich das Ganze aber nicht wirklich mitreisen und begeistern können, da mir die Farben nicht intensiv genug sind und alles sehr pastellig und kontrastlos wirkt. Irgendwie langweilig und zu geschleckt. Vielleicht liegt das aber auch nur an den Motiven. Das ist nun aber zum Glück abgehakt und ich weiss, dass das nichts für mich ist.
    Zwar bin ich nicht wirklich mit den Buntstiften warm geworden, aber mein nächster Griff zu diesen ist schon geplant. Ich will mehr mit dicken und dünnen Linien arbeiten, mehr und weniger Druck benutzen und nicht so sauber und akkurat zeichnen.

    Was sagt ihr zu Buntstiftzeichnungen und nehmt ihr auch ab und zu noch Buntstifte in die Hand?

    Viele liebe Grüße
    Miau